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Fujitsu zieht in den Kampf um das kleinste Netbook

von Clarissa Araujo (Dezember 9th, 2009)

lifebook

Fujitsu hat mit dem Lifebook UH900 ein Gerät vorgestellt, dass als äußerst kompakter Reisebegleiter eine vollwertige PC-Performance verspricht. Das Lifebook-Modell ist nur 20,4 mal 10,65 mal 2,38 Zentimeter groß und wiegt knapp ein halbes Kilogramm. Das Multitouch-Display hat eine Bildschirmdiagonale von 5,6 Zoll, als Prozessor kommt ein Intel Atom Z530 zum Einsatz, womit das Gerät in die von Intel propagierte Kategorie der Mobile Internet Devices (MIDs) passt, die derzeit nicht unbedingt im Aufwind ist.

Fujitsu verspricht beim UH900 “volle Windows 7-Kompatibilität”, wenngleich es noch keine Angaben dazu gibt, ob dies auch das Standard-Betriebssystem sein wird. Jedenfalls aber soll sich das Gerät als Reisebegleiter nicht zuletzt im Freien bewähren. Das WXGA-Display ist demnach groß genug, um Webseiten in voller Breite darzustellen, und ist auch bei direktem Sonnenlicht gut lesbar.

Für die Konnektivität unterwegs soll unter anderem eine integrierte 3,5G-Lösung sorgen, was wenigstens auf HSDPA-Downloadgeschwindigkeiten hindeutet. Den Bedienkomfort will Fujitsu indes auch durch Touch-Buttons an den Seiten des Bildschirms sichern. Sie sind beispielsweise für den Schnellstart bevorzugter Anwendungen, zum schnellen Wechsel der Bildschirmauflösung oder zum Aktivieren eines Stromsparmodus gedacht.

Da die neu aufgekommenen MIDs unter anderem durch größer werdende Smartphones unter Druck geraten, betont das Unternehmen extra, dass das Display immerhin 60 Prozent größer ist als bei 3,5-Zoll-Handys. Auf der anderen Seite lauern zudem noch die Netbooks, die im gängigen Zehn-Zoll-Format ihrerseits fast doppelt so große Displays bieten.
Im Bereich der eigenen Größenklasse wiederum steht den Intel-basierten MIDs ein Kampf gegen ARM-basierte Geräte bevor.

Generell seien Hersteller pessimistisch, was die Zukunft dieser Geräteklasse betrifft, so das taiwanesische Branchenportal Digitimes unter Berufung auf Insiderquellen. Dafür verantwortlich gemacht wird der Druck, den andere Geräteklassen auf das Segment ausüben.
Insgesamt erscheint es also nicht verwunderlich, dass Hersteller wie Asus, BenQ und Inventec ihr Engagement um die MID-Entwicklung signifikant zurückgeschraubt haben sollen. Das gilt umso mehr, da als Grund eine funktionelle Ersetzbarkeit durch andere Gräteklassen angeführt wird.

Zu Zeitpunkt und Regionen für den Marktstart von Fujitsus UH900 gibt es noch keine Details. Da das Modell über Unternehmensstandorte im asiatisch-pazifischen Raum vorgestellt wurde, liegt aber nahe, dass es dort auch zuerst angeboten wird. Informationen zum Preis wurden ebenfalls noch nicht veröffentlicht.

via pressetext

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Fujitsu-Handy bietet abnehmbare Tastatur

von Clarissa Araujo (November 13th, 2009)

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Der japanische Elektro-Riese Fujitsu hat ein Handy entwickelt, dass auf den ersten Blick wie ein normales Slider aussieht. Was man allerdings nicht auf den ersten Blick sieht; man kann die vermeintliche Slider-Tastatur komplett vom Display-Element trennen und als eine Art Fern-Tastatur benutzen. Mit separatem Keyboard und mit 3,4-Zoll-Touchscreen verspricht das “Separate Keitai F-04B” neue Anwendungsmöglichkeiten. Beispielsweise können dadurch während eines Telefonats immer noch problemlos E-Mails abgelesen werden. Der Datenaustausch zwischen den getrennten Handyhälften erfolgt per Bluetooth. Das ermöglicht beispielsweise auch, auf den Bildschirm eine digitale Fernsehshow zu verfolgen und gleichzeitig ein Gespräch anzunehmen. Das Tastaturteil fungiert in diesem Fall als separates Mikrofon- und Lautsprecherelement. Auf dem Touchscreen wiederum sind Eingaben unter anderem per Handschrifterkennung möglich.

Ergänzend zum teilbaren Handy wird auch ein passender Mini-Beamer angeboten. Dieser nutzt ein DLP-Pico-Chipset (Digital Light Processing) aus dem Hause Texas Instruments und bietet eine Auflösung von 854×480 Pixel. Die Projektion soll zuverlässig mit sechs Lumen Helligkeit erfolgen können. Der Akku des Zubehörelements wiederum hält laut Unternehmen bei maximalem Lichtstrom immerhin rund zwei Stunden – also lang genug für die meisten Kino-Blockbuster (womit dieses wahrlich wichtige Feature zumindest Sinn und Zweck hat).

Natürlich steht dem User frei, das F-04B ganz normal als Slider-Handy zu nutzen. Allerdings eröffnet erst das Trennen von Keyboard- und Displayelement wirklich interessante neue Möglichkeiten. Dazu zählt beispielsweise, die 12,2-Megapixel-Kamera im Displayteil per Tastatur-Fernbedienung auszulösen. Als separater Controller wiederum verspricht das Keyboardelement mehr Bedienkomfort bei Handy-Games.

Bis erste Kunden das Gerät in Händen halten, wird es allerdings noch etwas dauern. Das F-04B soll im ersten Jahresdrittel 2010 beim japanischen Mobilfunker NTT Docomo an den Start gehen.

via pressemeldung