Student baut gedankengesteuerten Kampfroboter
von Clarissa Araujo
Am Wochenende ging im japanischen Toyama das mehrmals pro Jahr stattfindende Roboterturnier Robo One über die Bühne, bei der 32 verschiedene Roboter gegeneinander antreten. Darunter findet sich auch ein kleiner, gedankengesteuerter Kampfroboter.
Der Student Taku Ichikawa hat zusammen mit Studienkollegen den mechanischen Gladiator mit der Gedankensteuerung eines elektrischen Rollstuhls versehen und hoffte so, ihn mit bloßer Willenskraft zum kämpfen zu bringen. Gesteuert wird der kleine Roboter über Elektroden, die am Kopf befestigt werden. Diese lesen dann die Neuro-Signale des Trägers und wandeln sie in Aktionen um, die der Roboter – mit kleinen Verzögerungen – ausführt.
Die Reaktionszeit von 1,5 Sekunden, die notwendig ist, um die Befehle aus Ichikawas Gehirn an den Roboter weiterzuleiten, macht den Roboter vergleichsweise langsam und somit nicht unbedingt kampftauglich. Zusätzlich dazu kann er nur drei Befehle ausführen: Vorwärts gehen, nach links drehen und zuschlagen. Das liegt daran, das Ichikawas Gedanken so intensiv und möglichst wiedererkennbar sein müssen, das man nur bestimmte Gdanken zum Steuern verwenden kann. Abgesehen davon ist es äußerst aufwendig einen Roboter zu trainieren. der kleine Kampfroboter bedarf also noch ein wenig feintuning.
Aber ein derart guter Ansatz lässt sich mit Sicherheit noch verfeinern.

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